Räuber-Gedichte
und Geschichten
von Brigitte Waldner
(Autobiografisches)
Copyright auf alle Texte und Bilder: Brigitte Waldner
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Die Webseite befindet sich erst im Aufbau. Es kommen weitere Gedichte und Texte.
MAINE COON MIX - Franzi
aus dem Garten verschwunden
seit 2. November 2024 um 16 Uhr.
Im Sommer wurde ein Gespräch zwischen zwei mutmaßlichen Jägern gehört, wobei einer ein Nachbar ist. Er zeigte ihm auf seinem Notebook/Laptop Fotos meiner Katzen und bot ihm Katzenfelle und Trophäen von allen meinen lebenden Katzen an.
Jäger 1: "Ma, is das a schöne Katz. Ma hat die einen schönen Schwanz. Das wär eine schöne Trophäe."
Jäger 2: "Das is a Waldkatz, die hat einen Waschbärschwanz. Willst ihn haben? Ich besorg in dir."
Jäger 1: "Na, das will i nit."
Jäger 2: "Die gehört eh lei der Sauwabm da unten. Die merkt ja nicht einmal, wenn eine weniger ist."
Jäger 1: "Na, das will i nit. Na, das will i nit."
Jäger 2: "Willst ihn haben, jo oder na?" Sonst kriegt ihn a anderer."
Jäger 1: "Ja, wenn schon, dann aber die ganze Katz,
nit nur den Schwanz allein."
Jäger 2: "Bis Weihnachten kannst sie haben. Wie willst Du sie haben? Frei stehend oder an der Wand? Wie sollen wir sie machen?"
Jäger 1: "Na, schon frei stehend." ...
Präparieren und Chemikalien wurden besprochen und ausgewählt.
FRANZI ist entweder entlaufen oder bei einem Jäger als Waldkatze-Jagd-Trophäe gelandet.
Ein Flyer in meinem Ort hat keinen Hinweis gebracht, dass mein Kater wo zugelaufen wäre. Die Jägerschaft hat mir einen scharfen Brief geschrieben, der nicht schön war. Liegt Befangenheit vor oder ein Politikum? Ich habe kein Parteibuch. Sie versuchen, mich einzuschüchtern und abzuwimmeln mangels Beweise.
Franzi (1.11.2022 - 2.11.2024) war ein fröhlicher Kater, liebevoll, anhänglich und sehr aktiv, 2 Jahre alt, kastriert, gechippt und registriert. Der Handel mit Katzenfellen und -Trophäen ist EU weit verboten. Beim Versuch, gegen diesen Nachbarn vorzugehen, wurde ich nicht ernst genommen. Die Befangenheit der Zuständigen fördert seinen illegalen Katzenfell- und Trophäenhandel. Das ist nicht der erste Kater, der mir verschwand.
Weiters sind im Sommer zwei junge Katzen meiner südlichen Nachbarin und im Herbst 1 Katze einer weiteren Dame nördlich in meiner Straße verschwunden.
Menschen mit Einfühlungsvermögen und höherer Intelligenz und Allgemeinbildung, würden mir keine unschönen Briefe schreiben, wie den hier, rechts daneben.
Der Verfasser ist der Ehemann der Tochter von einer Kusine meiner Mutter, also weder unbefangen, noch frei von Vorurteilen. Mit diesem Brief hat er sich bestens blamiert.
Ich habe vor Ort keine rufschädigenden Anschwärzungsversuche gemacht. Mein Kater wurde abgeschlachtet und aus ihm eine Jagdtrophäe gemacht. Der Katzenmörder war immerhin ein Jäger, der die Tat mutmaßlich beging. Der Käufer ist auch ein Jäger, nach seinen persönlichen Angaben, der die Trophäe bestellte und bis Weihnachten 2024 erhalten sollte.
Tatsache ist, dass Jäger hier nun mal auf Katzen schießen, auch Kälber, Lämmer, Ziegen, Pony, und nicht dafür belangt werden dürfen. Sie gehen straffrei.
Einer meiner Kater kam am Ohr angeschossen heim und verendete und einer wurde beim Nachbarn von ihm, einem Jäger, erschossen vor meinen Augen. Er trug ihn in sein Haus. Seine Mutter erzählte mir, er macht sich Katzenfelle. Zu Aussagen bei der Polizei war sie damals nicht bereit.
Mein Tierarzt hat mir dringend empfohlen,
meinen Katzen keinen Freilauf mehr zu lassen,
bevor noch weitere illegal eingefangen, mir entwendet und abgemurkst werden. Der Nachbar hat binnen zwei Jahren mehrere Drohung gegen meine Katzen ausgesprochen, dass er sie beseitigen wird.
Auch die Gehege, die ich im Norden meines großen Gartens errichtet habe, muss ich in den Süden meines Gartens verlegen, weil der Nachbar meine Katzen immer belästigt.
Das ist sehr viel schwere Arbeit für mich, weil ich den Boden
erst roden und ebnen muss und dann die großen Gehege abbauen und wieder aufbauen, wo normalerweise 2 Männer dafür benötigt werden. Ich muss es alleine bewerkstelligen.
Franzi hat grüne Augen, nur Blitzlicht machte sie gelb.
Nachfolgend der unschöne Brief, der örtlichen Jägerschaft,
die mir unterstellt, sie beschuldigt zu haben. Ich habe den Namen der Jägerschaft im Flyer nicht genannt, und sie daher nicht beschuldigt. Außerdem weiß die Jägerschaft längst, wer der Katzenabmurkser ist - seit über 5 Jahrzehnten.
Sie haben mir gedroht, wenn ich über diese üble Tat spreche,
werden sie unschön gegen mich vorgehen.
Sooft ich darüber zu sprechen versuche, werde ich sofort ausgebremst.
Sie glauben mir nicht und wollen mich auf die Psychoschiene schieben
und hinter Mauern verschwinden lassen.
Es geht nicht um mich, es geht um das Leben von Katzen.
Aber sie scheinen das nicht zu verstehen oder es sind alle befangen oder erhalten eine Weisung, nicht gegen den mutmaßlichen Katzenmörder vorzugehen, der inzwischen schon über 70 Jahre alt ist und trotz seiner geistig abnormen Taten immer noch unbestraft.
Er schmückt sich scheinheilig mit Kreuzen und Marienmarterl vor seinem Haus.
Alle wollen nur positiv denken und finden aus ihrer rosa Wolke nicht heraus in die Realität.
Sie wollen die hohe kriminelle Energie des beliebten Mannes, der das tut, nicht wahrhaben.
Der Mann führt ein Doppelleben, ein anständiges und ein sehr dunkles. Seine Familie sind seine Komplizen. Ich bin oft deren Opfer. Meine Eltern und Großeltern und mich hat er oft ausgeraubt und erpresst und mit Waffen bedroht, die er uns vors Gesicht gehalten hat mitten in der Nacht. Er kam mit geklauten Schlüsseln oft ins Haus. Und oft hebelte er verschlossene Fenster aus, um ins Haus zu gelangen, wenn es durch die Tür nicht gelang,
wenn die Tür von innen so verschlossen war, dass er trotz Schlüssels nicht hinein kam.
Er begeht seine Taten nur an privaten Wehrlosen. Banküberfälle macht er nicht.
Er sucht sich seine Opfer sehr gut aus und macht sie überall schlecht, damit keiner glaubt, was er mit ihnen Böses macht.
Er betäubt sie mit Betäubungsmitteln.
Er ist nicht wählerisch, er nimmt alles, was neuwertig aussieht und ihm nützlich ist.
Auch, dass meine Mutter an Krebs erkrankt war, hat ihn nicht davon abgehalten, ihre Sachen und ihr Geld zu entwenden.
Der mutmaßliche Katzenabmurkser hat Narrenfreiheit und betreibt seinen illegalen Katzenfell- und -Trophäenhandel weiter, um sich damit ein kleines Zubrot zu verdienen.
Jedes Jahr fängt er Katzen mit der Falle, nicht nur meine, alle, die sich von ihm anlocken lassen. Und er lockt sie sehr erfolgreich an. Sie lassen sich von ihm ahnungslos hintergehen.
Seit den siebziger Jahren haben meine Angehörigen, die inzwischen verstorben sind, und ich schon mehrmals vergeblich versucht, gegen kriminelle Handlungen dieses Mannes und seiner Familie auf dem Rechtsweg vorzugehen.
Mit jedem Versuch haben wir uns nur Anzeigen gegen uns eingehandelt, wo uns etwas unterstellt wurde, das aus der Luft gegriffen war. Bestenfalls wurden wir abgewimmelt. Warum glaubt man uns/mir nicht?
Er ist sehr professionell und macht das immer so, dass man ihm nichts nachweisen kann,
obwohl man es als Opfer selbst gesehen hat. Wenn ich Beweise hatte, kam er ins Haus
und hat mir diese Beweise vernichtet, zum Beispiel ein Tagebuch, wo ich alles mitgeschrieben hatte, was er mir binnen eines Jahres (2018) angetan hatte und Fotos.
Ich wurde in 2018 damit erpresst, als der mutmaßliche Täter während eines nächtlichen bewaffneten Raubüberfalles gemeinsam mit einem seiner Söhne zu mir sagte: "Wenn sie gegen uns vorgeht, dann werden wir das so machen, das sie sofort auf Klagenfurt kommt und bis Weihnachten auf (Name des Friedhofs). Er hat mir auch am 26.10.2022 gedroht, dass er mit meinen Katzen abfahren wird ab Silvester. Darauf hin ist ein Kater verschwunden, der nach 33 Tagen schwer verletzt und mit halbiertem Gewicht wieder auftauchte, nachdem ich am 30. Tag die Polizei informiert hatte. Wo war Mickey 33 Tage lang? Hat er ihn irgendwo ausgesetzt oder war er wehrhaft genug und ist ihm ausgekommen? Der Tierarzt ist informiert und er hat Mickey damals behandelt.
Zwei von meinen Katzen wurden die Schwänze auf Freilauf schwer verletzt durch Quetschung. Bei einer musste die Spitze amputiert werden. Bei der anderen dauerte die Heilung zwei Monate und hätte auch zu einer Amputation geführt, wenn ich sie nicht verweigert hätte.
Aber Franzi ist nicht mehr aufgetaucht seit 2.11.2024. Es sind schon 53 Tage vergangen. Es ist heute der 25.12.2024, ein trauriges Weihnachtsfest ohne Franzi. Auch Mia, seine Mama, und Frieda, seine Schwester, vermissen ihn schmerzlich. Die Polizei ist informiert. Aber sie kann ohne Beweise, wie Videos etc., nichts machen.
Warum glaubt man mir nicht das, was ich gesehen und gehört habe?
Das müsste das Auto sein
des Mannes, der heute im Besitz der Jagdtrophäe des Franzi ist mit Kennzeichen SB ................ IL.
Soweit ich mich erinnere, könnte es eine Nummer zwischen 40 und 49 sein, oder zwischen 140 und 149, oder zwischen 240 und 249. Oder 4??. Es war mit relativer Sicherheit keine hohe Nummer. Möglicherweise war die Zahl 41 oder 47 nach meiner derzeitigen Erinnerung.
Ich habe damals sein Auto und sein Kennzeichen mehrfach fotografiert, als er zu Besuch bei meinem Nachbarn war, wo mein Nachbar ihm die Felle und Trophäen meiner Katzen angeboten hatte. Das Kennzeichen war deutlich auf den Fotos zu sehen. Aber leider sind die Bilder verschwunden. Zwischen der Aufnahme der Fotos und der Tat (Franzi entwenden und töten und zur Jagdtrophäe verarbeiten) sind 10 Wochen vergangen. Auch das mehrfache Scannen hat sie nicht wieder gebracht. Sie wurden unwiderruflich gelöscht. Aber dieses Foto wurde nicht gelöscht, vermutlich wohl deswegen, weil man das Kennzeichen auf dem Bild nicht genau sieht.
Zeugenaufruf
Ich suche Zeugen. Der Mann war im Sommer 2024 bei meinem Nachbarn im Bezirk Spittal an der Drau in Oberkärnten zu einer Besprechung zu Besuch. Sie haben Fotos von meinen Katzen angeschaut. Er hat sich für meinen Kater Franzi entschieden. Er wurde ihm als Waldkatze mit Waschbärschwanz angeboten. Er wollte daraus eine stehende Jagd-Trophäe erhalten.
Sein Auto hatte das Kennzeichen SB .................IL. für Bezirk Scheibbs in NÖ. Ein Teil des Kennzeichens ist bekannt.
Er sollte die Trophäe bis Weihnachten 2024 erhalten.
Wer kennt diesen Mann und kann mir seinen Namen und seine Adresse nennen? Und/oder sein gesamtes Autokennzeichen?
1.000 Euro Belohnung.
Er ist nur der Käufer, er ist nicht der Täter.
Er ist heute im Besitz meines Katers. Möglicherweise gibt es in seinem Umfeld weitere Zeugen, denen er meinen Kater gezeigt hat als Trophäe oder er hat die Trophäe bereits veräußert oder hat vor, sie zu veräußern.
Der Mann hat Kärntner Dialekt gesprochen, fährt aber mit Kennzeichen von Scheibbs. Nach seinen Angaben ist er Jäger im Bereich Reidlingberg und/oder Sitzenberg-Reidling.
Hinweise mit Fotos, falls möglich, an meine E-Mail-Adresse: [email protected]
Man kann hier ohne Zeugen nicht gegen meinen Nachbarn, den Katzenfänger, vorgehen, weil er erfahren leugnet.
Im Hintergarten dieses Hauses hat das Gespräch stattgefunden, das ich selbst gehört habe.
Es ist heute der 17.3.2025
Franzi ist seit 2. November 2024 verschwunden und bisher nicht aufgetaucht.
So lange er nicht auftaucht,
ist es ein Beweis, dass er vom Nachbarn abgestochen und, wie angekündigt, zur Jagdtrophäe verarbeitet und verkauft wurde.
Alles, was ich gesehen und gehört habe, rund um sein Verschwinden, lässt keinen anderen Schluss zu, weil ein Bild zum anderen passt.
Es hat mir niemand geholfen, eine Anzeige bei der Polizei einzubringen und gegen die Täter vorzugehen. Jeder meint, ich erzähle lauter Märchen. Selten glaubt mir jemand. Nur weil die Tat so abscheulich ist, dass man sie nicht glauben will, deswegen hat sie ja trotzdem stattgefunden. Und es war nicht das erste Mal.
So machen sich einige zu Mittätern. Dadurch fühlt sich der Täter bestärkt, weiterhin Katzen einzufangen, abzumurksen und zu Fellen zu verarbeiten. Es geht hier nicht um mich, es geht um Kater Franzi. Leider geht niemandem ein Licht auf.
Na ja, es sind ja nur einfach gestrickte Leute.
Wenn ich das Geld hätte,
ich würde anderweitig ein neues Haus bauen und hier wegziehen, weil alle immer so grausig sind zu mir.
Ich habe das Geld leider nicht mehr, da mir und meinen Vorfahren unter anderem sehr viel Geld gestohlen wurde, von demselben Katzenabmurkser und seinem Familienklan.
Ich würde mir gerne einen Bungalow mit Dachboden und Keller bauen. Den Plan dafür habe ich schon. Jetzt fehlt mir nur noch ein Lottogewinn, der für ein kleines Grundstück und das Haus reicht,
um das wieder zu bekommen, was mir weggenommen wurde.
Aber, ohne zu spielen, kann man kaum was gewinnen und
beim Spielen nur verlieren. Bei einem Tipp pro Woche ist das lebenslänglich schier chancenlos.
Gedichte
Leben geben, Leben nehmen
Was er begehrt, wird er bekommen.
Niemand ist da, der ihn daran hindert,
Geld und Sachen christlich zu teilen,
die ihm nicht gehören.
Wie kann man sich wehren?
Er sucht sich als Opfer Wehrlose aus,
bereitet sich vor und kommt nicht allein,
beschädigt, durchwühlt und nimmt,
sehr vieles, was ihm gefällt,
und tropft ein Gift in die Speisen.
Er täuscht und er blendet.
Er leugnet und wendet
sich alles, wie er es braucht,
in seinem gnadenlosen Doppelleben,
das nicht einmal die Opfer durchschauen.
Geschmückt mit Kreuz und Maria,
mit geklautem Rosenkranz aus schwarzem Edelstein
hüllt er sich in einen Heiligenschein,
macht sich beliebt und handwerklich nützlich.
Von Beutegeld kann er großzügig spenden.
Er übt sich in Schweigen.
Er droht in der dritten Person.
Er läuft und lacht wie ein Gnom.
Er steht und wartet oft mit einer Leiter
und seine Frau vor dem Haus,
bis man mit dem Auto aus dem Garten fährt.
Man fühlt sich von ihm beobachtet und verfolgt.
Die Kameras hat er in alle Richtungen,
um sich vor Zeugen zu schützen.
Die Familie sind seine Komplizen.
Mit einer Anzeige kommt man nicht durch.
Man wird bestenfalls abgewimmelt.
Man wird auf die Psychoschiene geschoben.
Als Opfer hat man schlechte Karten.
Man kommt gegen hohe kriminelle Energie nicht an.
Er tötet, so oft er unerkannt töten kann.
Geschwister hat er schon überlebt.
Sie haben öfters bei ihm gegessen.
In dieser Gegend verschwinden Katzen.
Er macht sich die Erde untertan.
Dass er einmal gehen muss
und nicht so viele Jahre mehr zu leben hat,
und nichts mitnehmen kann,
daran hat er wohl noch nie gedacht -
der Bandit, der seine Opfer schlecht redet,
der aber auf Kosten seiner Opfer sehr gut lebt.
Man sagt, er habe es nicht nötig.
Das stimmt. Er tut es aber trotzdem.
Wie kann man sich dagegen wehren,
wenn man nicht einmal angehört wird?
Als der Räuber Gerolf
nachts ins Zimmer kam,
sah ich wie die Tür aufging,
und auf den Revolver dann.
Aus der Angst, er schießt auf mich,
stellte ich mich schlafend,
er schaute nur, entfernte sich,
ich hörte Schlüssel rasselnd.
Hörbar waren Schritte
rund herum ums Haus,
und auch in den Keller,
diesen schloss er auf.
Als ich später Nachschau hielt,
hab ich nichts bemerkt,
was in allen Fällen gilt,
von smarten Kameras bestärkt,
die niemanden je zeigten.
Es fehlte jede Spur,
weil sie sich ihm beugten,
als wär Idylle pur.
Er ist ja Programmierer
und hat sie umgelenkt,
und ich bin ein Verlierer,
weil er sich reich beschenkt
mit meinen schönsten Sachen
und mit meinem Geld;
da kann man gar nichts machen.
Und hab ich was erzählt,
dann kommen dumme Sprüche
und alles wird verdreht,
so dass ich lieber schweige,
weil niemand was versteht.
© Brigitte Waldner 17.12.2018
Am Balkone auf der Lauer
steht der alte Schlüsseldieb,
und man wird daraus nicht schlauer,
was er vorhat, was ihn trieb.
Will er wieder was ergattern,
sachbeschädigt er bereits?
Wo, zum Herrgott, wird er martern
wieder mangels Kaufanreiz?
Auffällig ist sein Verhalten,
lichtscheu ist sein irrer Blick,
brandgefährlich sein Gestalten,
dieser Nachbar bringt kein Glück.
Während man noch immer grübelt,
ist die Untat schon passiert,
leider wird ihm nichts verübelt,
Strafe hat er nie kassiert.
Heilung brächte ihm Corona,
so ein Virus tät ihm gut,
eher fängt es ganz Europa.
Viren sind auch auf der Hut,
Räubervolk zu infizieren,
machtlos, wie die Kiwarei,
wollen lieber nichts riskieren,
und so geht der Räuber frei.
Nicht einmal Corona kriegt er,
darum wird er auch nicht reif,
eines Tages aber liegt er
in der Grube, still und steif.
Doch was nützt der Tod des einen
Kopfes dieser schlimmen Hydra?
Es ist weiterhin zum Weinen,
sind ja noch sechs andere da.
© Brigitte Waldner 2.4.2020
Der Räuber im Haus
Herr Räuber, Herr Räuber, ich sah dich bei Nacht.
Man sagt, dass ich besser schwiege.
Mit leuchtendem Licht an der Stirn angebracht,
erklettertest du meine Stiege.
Herr Räuber, Herr Räuber, ein Stöpsel im Ohr
verband dich mit dem Berater,
in deiner Hand lag ein Handy vor,
geleitet wirst du vom Vater.
Ein Nachbar als Räuber, was tust du mir an?
Du raubst mir mein Geld aus der Kasse,
Du öffnest die Speisekammer dann,
befüllst eine Plastiktasche
mit Lebensmitteln, die hab ich gekauft,
für mich, meinen Hund und die Katzen.
Man hat dich als Baby zum Christen getauft,
warum kommst du her zum Schmarotzen?
Dein Leben hast du mit Raub aufgebaut,
die Beute rinnt dir durch die Finger.
Ich bin sehr enttäuscht. Ich hab dich durchschaut,
du klaust meine schönsten Dinger.
Du kommst in der Nacht und du kommst bei Tag,
ich fürchtete mich um mein Leben,
ich wusste mich nicht zu wehren und lag,
mich schlafend, wie tot, zu geben.
Du nahmst meine Schlüssel und kamst durch die Tür,
die Fenster hast du geöffnet,
was du lange begehrtest, das holtest du hier,
und zusätzlich warst du bewaffnet.
Vergeblich rief ich nach der Polizei,
als wäre sie deine Komplizin,
sie kam befangen zu spät herbei,
so schafft dir der Diebstahl Gewinn.
Du trägst auf den Rippen ein schweres Gewicht,
das Stehlen macht dich noch fetter,
ich fürchte dein Eber- und Vollmondgesicht
vor allem bei schönem Wetter.
Erkennen kann ich dich an dem Gestank,
ein aggressiv parfümierter,
beschaffe dir Geld von einer Bank
und lasse mich unberührter!
© Brigitte Waldner 11.08.2019
Die siebenköpfige Hydra
Der Vater heißt Gerhard.
Der Sohn heißt Rudolf.
Zusammen sind sie Gerolf,
das perfekte Räuberduett.
Die Frau und Mutter passt auf.
Sie steht immer vor dem Haus,
wo sie halt gebraucht wird;
das kann auch hinter dem Haus sein.
Zusammen sind sie das Räuberterzett
und mit deren Tochter das Räuberquartett.
Der jüngere Sohn kann heute nicht mehr,
ist kränklich und tretelt gebrechlich einher.
Einst war er der fünfte im Quintett.
Mit Oma und Opa war die Hydra komplett.
Sind Alte verstorben, kommen Junge nach.
Die beiden Enkelsöhne haben sie gut trainiert,
von Kindheit an bei Beutezügen eingeführt.
Im Nachbarhaus kann nichts passieren,
da schaut die Polizei weg,
wenn Kinder Einbrüche üben,
von deren Opa und Onkel angeleitet
und von ihnen verteidigt,
sie wären nicht aus dem Haus gegangen.
Und die Moral von dem Gedicht,
Moral hat der Räuberklan nicht.
Wer Besserung gelobte,
verbesserte seine Einbruchstechnik,
die Vorbereitung auf eine Plünderung,
die Lügen, das Leugnen,
Erpressungen, Drohungen und
und trickste besser aus als je zuvor.
Er wurde aggressiver und gefährlicher.
Wer Besserung gelobte, wurde professioneller
im Diebstahl und im Raubüberfall,
vergiftete Speisen, Wasser und Tiere
und achtete sorgfältig darauf,
Beweise zu vernichten und sich anderweitig
die wichtigen Freunde zu schaffen,
die Narrenfreiheit gewährten.
Man kam früher schon nicht dagegen an.
Man wird nie dagegen ankommen.
Man wird ewiges Opfer bleiben.
Man hat die schlechtesten Karten.
Man hat es versäumt, woanders hinzuziehen.
Auch ein Räuber muss mal sterben
Auch ein Räuber muss mal sterben
und das Licht kommt an den Tag,
zwar kann ich von ihm nicht erben,
was er mir gestohlen hat,
aber er wird immer älter,
bis er aus dem Leben tritt,
meine Sachen und die Gelder
nimmt er nicht ins Jenseits mit.
Vieles wurde gleich verschwendet,
Nützliches bewahrt er auf,
Sachen wurden zweckentfremdet,
und mein Geld gab er schon aus.
Für Geschwister gab’s zwei Autos,
selbstverständlich jedes neu,
und so manches aus der Beute
und dazu noch Völlerei.
Mit Familie ging er speisen,
seine Freunde lud er ein,
und sein Sohn ging oft auf Reisen,
jetzt holt er das Essen heim,
von den besten Gasthausköchen,
und von der Konditorei,
Braten, Torten, Wild, Getränke,
alles kriegt er frank und frei.
Davon wird er immer fetter,
schwer trägt er an dem Gewicht.
Doch davon wird er nicht netter,
und nicht schöner im Gesicht.
Und dasselbe gilt für alle,
seine Frau und seinen Sohn,
seine Tochter und die Enkel,
Schwer trägt man am Räuberlohn.
Wie als Strafe angemessen,
führt sie Räuber in den Tod,
seine Tat bleibt unvergessen,
wie er Opfern raubt und droht.
Mit dem Tod kann er nicht machen,
was er mit den Opfern tut,
dann vergeht auch ihm das Lachen,
wenn er in der Erde ruht.
© Brigitte Waldner 28.4.2021
Weitere Gedichte werden folgen.